TL;DR Beim Kauf von Gartenleuchten sind die richtige IP-Schutzart für Wetterfestigkeit und die passende Lichtfarbe für die gewünschte Atmosphäre entscheidend. Deine Auswahl an Gartenleuchten sollte sowohl funktionale Aspekte wie Wegesicherheit als auch dekorative Elemente für ein stimmungsvolles Ambiente berücksichtigen.

Gartenleuchten kaufen

Gute Gartenleuchten zeichnen sich durch Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und eine hohe Materialqualität aus. Wenn du Gartenleuchten kaufst, solltest du auf eine angemessene IP-Schutzart achten, damit die Leuchten vor Regen und Schmutz geschützt sind. Qualitativ hochwertige Gartenleuchten bestehen oft aus robusten Materialien wie Edelstahl, Aluminium oder widerstandsfähigem Kunststoff (Quelle: lampen-led-shop.de). Diese Materialien gewährleisten eine lange Lebensdauer auch bei wechselnden Witterungsbedingungen. Im Lampenshop findest du eine umfangreiche Gartenleuchten-Auswahl für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Die Art der Gartenleuchte bestimmt ihren Einsatzzweck. Zum Sortiment gehören unter anderem Wegeleuchten zur sicheren Ausleuchtung von Pfaden, Bodeneinbaustrahler zur Akzentuierung von Pflanzen oder Fassaden und Wandleuchten für den Eingangsbereich oder die Terrasse. Pollerleuchten eignen sich zur Abgrenzung von Flächen, während Dekoleuchten wie Lichterketten oder Leuchtkugeln für eine besondere Stimmung sorgen.

Welche Arten von Gartenleuchten gibt es?

Für die Gestaltung deines Außenbereichs steht dir eine breite Auswahl an Gartenleuchten zur Verfügung, die sich in Funktion und Design unterscheiden. Jede Leuchtenart erfüllt einen bestimmten Zweck und trägt auf ihre Weise zur Gesamtatmosphäre bei. Die richtige Kombination verschiedener Typen ermöglicht eine sowohl funktionale als auch ästhetische Lichtplanung.

  • Wegeleuchten & Pollerleuchten: Ihre Hauptaufgabe ist es, für Sicherheit und Orientierung auf Wegen, in Einfahrten oder entlang von Beeten zu sorgen. Pollerleuchten sind dabei meist höher und robuster gebaut als klassische Wegeleuchten und eignen sich gut zur Markierung von Grundstücksgrenzen.
  • LED-Spots und Strahler: Mit diesen Leuchten setzt du gezielte Lichtakzente. Du kannst damit Bäume, Sträucher, Skulpturen oder besondere architektonische Merkmale deines Hauses hervorheben. Durch den gerichteten Lichtkegel entstehen interessante Licht- und Schattenspiele, die deinem Garten Tiefe verleihen.
  • Solarleuchten: Sie sind eine flexible und umweltfreundliche Beleuchtungsoption, da sie keine externe Stromversorgung benötigen. Ihre Installation ist einfach, weil keine Kabel verlegt werden müssen. Achte bei Solarleuchten auf eine Akkukapazität von mindestens 1200 mAh, um auch bei weniger sonnigen Tagen eine ausreichende Leuchtdauer zu gewährleisten (Quelle: lampen-led-shop.de).
  • Wandleuchten: Direkt an der Hauswand, der Garage oder am Gartenhaus montiert, liefern sie eine verlässliche Grundbeleuchtung. Sie erhellen Eingangsbereiche, Terrassen oder Balkone und erhöhen so die Sicherheit. Gleichzeitig können sie als gestalterisches Element die Fassade aufwerten.
  • Dekoleuchten: Hierzu zählen beispielsweise Lichterketten, Leuchtkugeln oder andere illuminierte Objekte. Sie dienen primär der Schaffung einer bestimmten Stimmung, sei es festlich für eine Gartenparty oder entspannt für einen ruhigen Abend.

Worauf solltest du bei Technik und Sicherheit achten?

Die technischen Eigenschaften und Sicherheitsaspekte sind bei der Auswahl von Gartenleuchten von zentraler Bedeutung. Da Außenleuchten den Elementen ausgesetzt sind, müssen sie besondere Anforderungen an Schutz und Installation erfüllen. Ein grundlegendes Merkmal ist die IP-Schutzart. Sie gibt an, wie gut eine Leuchte gegen das Eindringen von Fremkörpern wie Staub und gegen Wasser geschützt ist. Die Kennzeichnung besteht aus zwei Ziffern. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, die zweite den Schutz gegen Wasser.

Für die meisten Bereiche im Garten, die etwas geschützt unter einem Vordach liegen, genügt die Schutzart IP44. Diese Leuchten sind gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Leuchten, die ungeschützt dem Regen ausgesetzt sind, wie Bodeneinbaustrahler oder Wegeleuchten auf freier Fläche, sollten mindestens die Schutzart IP65 aufweisen (Quelle: lampen-led-shop.de). Diese sind staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Für Leuchten, die zeitweise unter Wasser sein können, wie in einem Teich, ist die Schutzart IP67 oder IP68 erforderlich. Die richtige Schutzart ist nicht nur für die Langlebigkeit der Leuchte wichtig, sondern auch für deine Sicherheit.

Bei der Installation von Leuchten mit 230-Volt-Anschluss müssen feste Sicherheitsregeln befolgt werden. Erdkabel müssen in einer bestimmten Tiefe verlegt werden, um Beschädigungen zum Beispiel durch Gartenarbeiten zu vermeiden. Unter Wegen, die befahren werden, beträgt die Mindesttiefe 80 Zentimeter, in normalen Gartenbereichen sind es 60 Zentimeter (Quelle: lampen-led-shop.de). Die Installation sollte stets von einer Fachkraft durchgeführt werden, um Risiken auszuschließen.

Wie planst du die Beleuchtung für deinen Garten richtig?

Eine durchdachte Planung ist die Grundlage für eine gelungene Gartenbeleuchtung. Sie sorgt dafür, dass dein Außenbereich nicht nur sicher, sondern auch atmosphärisch beleuchtet ist. Ein guter Plan hilft dir, den Überblick zu behalten, die richtigen Leuchten auszuwählen und das Budget im Auge zu behalten. Beginne damit, eine einfache Skizze deines Gartens anzufertigen. Zeichne darin alle wichtigen Elemente wie Wege, Terrasse, Bäume, Sträucher, Sitzbereiche und eventuelle Wasserflächen ein. Überlege dir dann, welche Bereiche du aus welchen Gründen beleuchten möchtest. Geht es um Sicherheit auf den Wegen, um das Anstrahlen einer schönen Pflanze oder um eine gemütliche Grundbeleuchtung für die Sitzecke?

Kombiniere verschiedene Leuchtenarten, um ein abwechslungsreiches und funktionales Lichtkonzept zu erstellen. Eine gute Gartenbeleuchtung besteht aus drei Ebenen (Quelle: lampen-led-shop.de):

  • Grundbeleuchtung: Sie sorgt für Orientierung und Sicherheit, zum Beispiel durch Wandleuchten am Haus oder Wegeleuchten entlang von Pfaden.
  • Akzentbeleuchtung: Mit Spots und Strahlern hebst du gezielt einzelne Objekte hervor und schaffst visuelle Ankerpunkte.
  • Stimmungslicht: Dekorative Leuchten wie Lichterketten oder Solar-Leuchtkugeln schaffen eine einladende Atmosphäre.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stromversorgung. Entscheide, wo du kabelgebundene 230V-Leuchten einsetzen möchtest und wo flexible Solar- oder Akkuleuchten ausreichen. Die Planung der Kabelwege ist bei fest installierten Systemen entscheidend. Alternativ bieten Niedervoltsysteme (12V) eine sicherere und einfacher zu installierende Option für den Garten.

Welche Lichtfarbe und Helligkeit ist für den Garten passend?

Die Lichtwirkung im Garten wird maßgeblich durch die Lichtfarbe und die Helligkeit der Leuchtmittel bestimmt. Diese beiden Faktoren entscheiden darüber, ob eine Beleuchtung als angenehm, funktional oder störend empfunden wird. Die Helligkeit einer Lichtquelle wird in Lumen (lm) gemessen. Je höher der Lumenwert, desto heller leuchtet das Leuchtmittel. Für eine dezente Akzentbeleuchtung von Pflanzen oder kleinen Objekten genügen oft schon 100 bis 300 Lumen. Um eine Terrasse oder einen Sitzbereich in ein sanftes Licht zu tauchen, sind Werte um 400 Lumen passend. Für Bereiche, in denen Sicherheit im Vordergrund steht, wie Einfahrten oder Eingangsbereiche, sind Strahler mit 1000 Lumen oder mehr sinnvoll (Quelle: lampen-led-shop.de).

Die Lichtfarbe wird in Kelvin (K) angegeben. Sie beeinflusst die Stimmung, die das Licht erzeugt. Für den Garten ist in den meisten Fällen eine warmweiße Lichtfarbe ideal. Sie sorgt für eine gemütliche und einladende Atmosphäre (Quelle: lampen-led-shop.de).

  • Warmweiß (ca. 2700 K bis 3300 K): Dieses Licht ähnelt dem einer klassischen Glühbirne und wirkt sehr behaglich. Es ist die beste Wahl für Terrassen, Sitzecken und zur Beleuchtung von Pflanzen, da es deren natürliche Farben betont.
  • Neutralweiß (ca. 3300 K bis 5300 K): Dieses Licht wirkt sachlicher und eignet sich gut für Arbeitsbereiche oder zur Beleuchtung von Wegen, wo eine klare Sicht wichtig ist.
  • Kaltweiß (über 5300 K): Kaltweißes Licht hat einen bläulichen Anteil und wirkt sehr hell und modern. Es wird oft für funktionale Beleuchtung an Fassaden oder in Einfahrten genutzt, kann aber im Garten schnell kühl und ungemütlich wirken.

Eine gute Lichtplanung kombiniert verschiedene Helligkeiten und nutzt warmweißes Licht als Basis, um eine harmonische Umgebung zu schaffen, die nicht blendet und die natürliche Schönheit des Gartens unterstreicht.

Was sind die Vorteile von LED- und Solar-Gartenleuchten?

Moderne Gartenleuchten setzen heute fast ausschließlich auf LED-Technik oder Solarbetrieb. Beide Technologien bieten spezifische Vorteile, die sie für den Einsatz im Außenbereich besonders geeignet machen. Die LED-Technologie hat die Beleuchtung revolutioniert. LED-Leuchtmittel verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie als traditionelle Halogenlampen und haben eine außerordentlich lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Betriebsstunden (Quelle: lampen-led-shop.de). Das senkt nicht nur die Stromkosten, sondern reduziert auch den Wartungsaufwand, da die Leuchtmittel nur sehr selten ausgetauscht werden müssen. Zudem sind LEDs unempfindlich gegenüber Erschütterungen und häufigem Ein- und Ausschalten. Sie entwickeln kaum Wärme und stehen sofort nach dem Einschalten mit voller Helligkeit zur Verfügung.

Solarleuchten nutzen die Energie der Sonne und sind damit eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative. Ihr größter Vorteil liegt in der Flexibilität. Da keine Kabel verlegt werden müssen, kannst du sie praktisch überall im Garten platzieren und bei Bedarf einfach umstellen. Das macht die Installation sehr unkompliziert. Bei der Auswahl von Solarleuchten solltest du auf die Qualität des Solarmoduls und die Kapazität des Akkus achten. Für eine zuverlässige Leuchtdauer, auch an bewölkten Tagen, ist eine Akkukapazität von mindestens 1200 mAh empfehlenswert. Hochwertige Modelle bieten zudem oft austauschbare Akkus, was ihre Lebensdauer verlängert. Kleinere, günstige Solarleuchten haben häufig fest verbaute Komponenten und eine kurze Lebensdauer, was sie bei einem Defekt zu Elektroschrott macht. Für eine gezielte Akzentbeleuchtung mit Solarleuchten sind Modelle mit einer Helligkeit von 300 bis 800 Lumen eine gute Wahl.